Beratungsstelle
Was diese Rolle nicht darf: darf keine Eignung bescheinigen oder eine MPU- Prognose abgeben. Sie bereitet vor, sie urteilt nicht.
Die kurze Antwort: Ein Verkehrspsychologe unterstützt die Vorbereitung durch Beratung — erstellt aber keine Eignungsaussage. Wer berät, begutachtet nicht denselben Fall. Die MPU selbst führen ausschließlich amtlich anerkannte Begutachtungsstellen durch, gelistet in der BASt-Trägerliste. Verkehrspsychologische Beratung ist ein Weg — Pflicht ist sie nicht.
Ein Verkehrspsychologe in der MPU-Vorbereitung ist eine beratende Person, keine entscheidende. Seine Aufgabe ist es, die Veränderung zu strukturieren, Fragen zu stellen und die Beleglage zu ordnen. Die Eignungsentscheidung selbst bleibt der Begutachtungsstelle vorbehalten — niemand sonst darf sie vorwegnehmen. Wer berät oder auf die Begutachtung vorbereitet, darf nicht begutachten (FeV Anlage 4a Nr. 5), und Träger von Begutachtungsstellen dürfen keine Vorbereitung anbieten (§ 66 Abs. 2 mit Anlage 14 Nr. 6 FeV). Diese Trennung ist kein Formalismus, sondern der Kern des Verfahrens: Sie schützt davor, dass eine Stelle sowohl Interesse am Bestehen als auch die Entscheidungsmacht hat.
Was diese Rolle nicht darf: darf keine Eignung bescheinigen oder eine MPU- Prognose abgeben. Sie bereitet vor, sie urteilt nicht.
Was diese Rolle nicht darf: darf denselben Fall nicht begutachten. Seine Aufgabe ist die strukturierte Vorbereitung, nicht die Entscheidung.
Was diese Rolle nicht darf: darf keine therapeutische oder diagnostische Rolle übernehmen. Kurse sind Bildungsangebote, keine Eignungsprüfung.
Was diese Rolle nicht darf: darf nicht beraten oder vorbereiten. Sie untersucht und beurteilt — auf Grundlage der vorgelegten Unterlagen und der Untersuchung.
Die BASt-Trägerliste führt alle amtlich anerkannten Begutachtungsstellen — wer dort nicht steht, darf keine Eignung beurteilen. Beratungsstellen, Kursanbieter und einzelne Verkehrspsychologen stehen nicht auf dieser Liste, weil sie nicht begutachten dürfen.
Ein Verkehrspsychologe ist ein Psychologe mit fachspezifischer Weiterbildung im Bereich Verkehrspsychologie. Er arbeitet in der Regel beratend, nicht begutachtend. In der MPU-Vorbereitung hilft er, die eigene Veränderung zu strukturieren, Rückfälle zu vermeiden und die Beleglage zu ordnen — ohne eine Prognose zu stellen. Die Grenze ist gesetzlich klar: Wer auf die Begutachtung vorbereitet, darf nicht in einer Begutachtungsstelle begutachten (FeV Anlage 4a Nr. 5).
Die verkehrspsychologische Beratung ist keine Pflicht, aber wo die Fahrerlaubnisbehörde Nachweise nach § 13 FeV verlangt, kann sie die Veränderung dokumentieren und strukturieren. Sie ist von der Begutachtung streng zu trennen: Wer berät, darf nicht über die Eignung entscheiden. Auch die Abstinenz-Begleitung fällt in den Beratungsbereich — die Belegführung für Abstinenznachweise ist Sache der Betroffenen in Zusammenarbeit mit medizinischen Stellen, nicht der Begutachtung.
Zahlen und Fristen zum Verfahren (Sperrfristen, Vorbereitungszeit, Wartezeiten) finden Sie auf mpu-ablauf.de — diese Seite wiederholt sie nicht, um Doppelpflege zu vermeiden. Aufgaben, Preise und der Anbieter-Check der beratenden Fachkraft stehen dort unter Aufgaben, Kosten und Auswahl. Angaben zur Dauer einzelner Schritte und zu durchschnittlichen Zeiträumen liefert mpu-dauer.de.
Wenn Sie Ihre aktuelle Lage klären wollen: Der Vorbereitungs-Check hilft, Anlass, Nachweise und nächste Schritte zu sortieren — ganz ohne Beratungsdruck.
Beratungsgespräche und Kurse sind Privatleistungen. Die Kosten der amtlichen Begutachtung ordnet der ADAC ein — sie variieren nach Anlass und Umfang der Untersuchung. Konkrete Preislisten sind hier nicht sinnvoll, weil jede Konstellation anders rechnet.
Diese Seite nennt bewusst keine Pauschalen: Jede Konstellation rechnet anders — Anlass, Umfang der Untersuchung und regionale Unterschiede machen allgemeine Preisangaben irreführend. Die Quelle ADAC — MPU-Kosten bietet eine verlässliche Einordnung.
Seriöse Beratung erkennen Sie an der Qualifikation: ein abgeschlossenes Studium der Psychologie plus verkehrspsychologische Weiterbildung. Sie macht keine Bestehensversprechen, arbeitet mit transparenten Methoden und trennt Beratung strikt von Begutachtung. Die BASt-Trägerliste zeigt, welche Stellen zur Begutachtung zugelassen sind — Beratung selbst ist nicht genehmigungspflichtig.
Im Zweifel helfen diese Fragen bei der Einordnung:
Nein. Eine Bestehensprognose darf nur die Begutachtungsstelle nach der Untersuchung treffen. Wer vorab eine Zusage macht, verlässt den Beratungsrahmen.
Nein. Wer berät oder auf die Begutachtung vorbereitet, darf nicht begutachten (FeV Anlage 4a Nr. 5); Träger von Begutachtungsstellen dürfen keine Vorbereitung anbieten (§ 66 Abs. 2 mit Anlage 14 Nr. 6 FeV). Beratung und Begutachtung müssen personell und organisatorisch getrennt sein.
Nicht zwingend. Ob Beratung sinnvoll ist, hängt vom Anlass und der eigenen Situation ab. Entscheidend sind belegbare Veränderungen — nicht die Anzahl der Gespräche.
Beratungsgespräche sind Privatleistungen; die Preise variieren. Die Kosten der amtlichen Begutachtung sind unabhängig davon und werden vom ADAC eingeordnet. Konkrete Preisangaben würden irreführen, weil jede Konstellation anders rechnet.
Diese Seite betreibt Ewald Sander, der auch MPUfy aufbaut. Wenn du deine Vorbereitung strukturiert begleiten lassen willst: Das soll MPUfy bieten. Keine Verkaufszusage, keine Erfolgsprognose — die Eignungsbeurteilung trifft allein die Begutachtungsstelle.